Die allgemeine Frage ist einfach: Externe Laufwerke sind langsamer als vergleichbare interne Laufwerke, da die Verbindung selbst einen Overhead verursacht. Während Sie eine schnellere externe Festplatte haben könnten, wäre es besser, das Geld für die Modernisierung der internen Festplatte auszugeben, wo immer möglich.

Die spezifische Frage ist nicht zu beantworten, da es so viele Variablen gibt. Sie sollten sich jedoch bewusst sein, dass große SSDs schneller sind als kleine SSDs, da der Controller gleichzeitig auf mehrere Module schreiben kann. Wenn die Geschwindigkeit kritisch ist – was ich bezweifle -, dann ist ein internes Laufwerk mit 2 TB schneller als ein internes Laufwerk mit 128 GB oder 250 GB in der gleichen Klasse.

Die tatsächliche Leistung einer externen SSD hängt auch von vielen anderen Faktoren ab, einschließlich der Art des Speichers und der verwendeten Interface-Chips. Im PC enthalten sie den Pfad zum Prozessor und wie viele Spuren (siehe unten) für Daten zur Verfügung stehen.

Es hängt auch davon ab, was du tust. Beispielsweise können SSDs Daten viel schneller streamen, als sie zufällige Daten lesen und schreiben können. Sie benötigen kein schnelles externes Laufwerk, wenn Sie es hauptsächlich für das Streamen von Musik und Videos verwenden. Wenn Sie jedoch viel lesen und schreiben müssen, ist es besser, eine SSD zu wählen, die diese Dinge schnell erledigt. Das macht viel mehr Unterschied in der Leistung als die Auswahl eines Laufwerks, das “schnell” aussieht, weil es gut in sequentiellen Lesevorgängen ist.

Es genügt zu sagen, dass der beste Weg, um zu erkennen, welche Art von externer SSD und Verbindung Sie wirklich benötigen – was eher eine Version von USB 3.0 als Thunderbolt sein könnte – ist, sie mit Ihrer eigenen Software und Daten zu testen. Und das kannst du wahrscheinlich nicht tun…..

Allerdings sollten Sie eine drastische Verbesserung feststellen, egal für welche Art von Speicher Sie sich entscheiden. Sie werden Ihren schnellen neuen Mac Mini mit Ihrem langsamen alten vergleichen, und das wird wahrscheinlich einen viel größeren Einfluss haben als die Unterschiede zwischen internen und externen SSDs.

Computerspeicher waren schon immer hierarchisch aufgebaut und decken heute ein breites Spektrum an Geschwindigkeiten und Preisen ab. Im Allgemeinen leben schnelle, teure Speicher so nah wie möglich am Prozessor, wobei der ultimative Cache-Speicher ist, der sich tatsächlich auf der CPU befindet. Auf der anderen Seite können selten benötigte Daten auf Bändern oder Blu-ray-Discs gespeichert werden, deren Abruf Minuten oder sogar Stunden dauern kann. Diese Speichersysteme sind sehr preiswert, sehr langsam und sehr weit von der CPU entfernt.

Zwischen diesen beiden Extremen gibt es viele Möglichkeiten. Es gibt schnelle Flash-Speicherkarten, die direkt in das Mainboard des Computers eingesteckt werden, sowie interne SSDs und Festplatten, die Serial-ATA-Verbindungen verwenden. SATA II-Schnittstellen können bis zu 3Gbps (Gigabit pro Sekunde) oder 375MBps (Megabytes pro Sekunde) verarbeiten, während SATA III 6Gbps oder 750MBps verwalten kann.

Danach gibt es externe Festplatten, die entweder USB (Universal Serial Bus) oder Thunderbolt-Anschlüsse verwenden. USB 3.0 und USB 3.1 Gen 1 Verbindungen haben eine theoretische Bandbreite von 5Gbps oder 640MBps und bieten typischerweise einen Durchsatz von 300MBps bis 400MBps, während USB 3.1 Gen 2 doppelt so viel erreichen kann.